Ab 6 Jahre: Susanne Lütje, Véronique Witzigmann: Die kleine Marmeladenfee – Das Geheimnis der falschen Früchte (Ajum.de*)

Inhalt:
Kurz vor dem Großen Kochen passiert der alten Marmeladenfee Brombosia und Knuffel, dem guten Freund der kleinen Marmeladenfee, ein Unglück. Brombosia kocht, ohne es vorher zu wissen, aus falschen Früchten eine Marmelade, die bei Brombosia und Knuffel eine Geschmacksverkehrung bewirkt. Die kleine Marmeladenfee ist sehr besorgt und will ihren Freunden helfen. Da der Zauber nicht wirkt, sucht sie mit Knuffel im Feenland nach dem Heilmittel und erlebt viele Abenteuer.





Meinung:
Lebendig, fantasie-, liebe- und auch humorvoll erzählen die beiden Autorinnen Susanne Lütje und Véronique Witzigmann die Abenteuergeschichte um das Geheimnis der falschen Früchte, die die kleine Marmeladenfee gemeinsam mit ihren Freunden bestehen muß, um Brombosia und Knuffel vom Zauber der falschen Früchte zu befreien. Die Illustrationen von Bjarke, die den Text immer wieder mit großen und kleinen Bildern verzieren, sind perfekt auf den Text abgestimmt. Am Ende findet man 3 Rezepte für die kleinen Leser, die sie selbst oder mit Anleitung der Eltern/Erzieher nachkochen können. Eine bunte Karte des Feenreiches lädt die Kinder ein, sich weitere Abenteuer mit der kleinen Marmeladenfee auszudenken. In diesem Buch, der der zweite Band in der Reihe um die kleine Marmeladenfee darstellt, geht es auch um Mut, Zuversicht, Optimismus, das Kennenlernen neuer Freunde und Freundschaft. Ganz spielerisch werden nebenbei diese Themen in die Geschichte ohne den pädagogischen Zeigefinger eingebaut. Letztlich können die Kinder die Geschichte auch einfach genießen. Ein schönes Buch zum Vorlesen oder Selberlesen!
Susanne Lütje, Véronique Witzigmann: Die kleine Marmeladenfee – Das Geheimnis der falschen Früchte
Fischer Schatzinsel, Frankfurt 2013
ISBN: 978-3-596-81161-8
Ausstattung: 112 Seiten
Preis: 7,99 €
Vom Verlag empfohlenes Lesealter: ab 6 Jahre

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*Seit dem Frühjahr 2013 arbeite ich ehrenamtlich als Rezensentin für Ajum.de. Hinter dem Abkürzel steckt die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW, die in 150jähriger Tradition steht! Viele freiwillige Helfer sichten und prüfen Kinder- und Jugendliteratur und -medien unter dem Gesichtspunkt der Verwendbarkeit in pädagogischen Arbeitsfeldern. Die Rezensionen stehen in einer Datenbank mit mehr als 20.000 Buchbesprechungen Pädagogen zur Verfügung. Die Arbeit fleißt also unmittelbar in die pädagogische Praxis ein. Außerdem können auch Eltern, Lehrkräften usw. von der Arbeit der AJuM profitieren – sei es die Datenbank, eine Beratung oder die Weitergabe der Erkenntnisse in Fortbildungsveranstaltungen und in zahlreichen Publikationen

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