Die Tage geht eine Erörterung über den Gegensatz zwischen professionellen Literaturkritikern, wie man sie hauptsächlich im Feuilleton der Tageszeitungen findet, und den Laienkritikern in Form von Buchbloggern herum. Ausgangspunkt war ein Artikel von Caterina Kirsten im Börsenblatt . Sie schreibt darin, daß Laienkritiker eine Lücke in der Literaturkritik füllen. Denn sie finden im Gegensatz zu den professionellen Literaturkritikern im Feuilleton eine breitere Zielgruppe, weil sie persönlicher auftreten (Ich-Stil), emotionaler besprechen, ihre Gedanken bei der Lektüre darlegen und vor allem eine zielaffiniere Sprache verwenden. Ihr Beitrag bekam großen Beifall. Dagmar Eckhardt von Geschichtenagentin springt ihr bei und klassifiziert Buchblogger in ihrer Funktion als Laienkritiker als Buch-Botschafter. Sie sieht sich explizit nicht als Literaturkritikerin, denn die Rolle des Kritikers steht für mich in einer wissenschaftlichen Tradition, deren Erfüllung mir nicht wichtig ist. (Quelle:...