Mit dem springenden Haus auf Abenteuerreise: das Kinderbuch "Das springende Haus: Vorsicht, Vulkan!" für Kinder ab 8 Jahre

Inhalt:Es wird knapp: zwar fehlen Lonni und Nick nur noch 2 Ziffern für den Code, um Nicks Großeltern zu retten. Doch das springende Haus wird immer verrückter. Jetzt springt es nicht nur zufällig an Orte, sondern auch der Akku geht langsam kaputt. Löst sich das Rätsel in Island?

Rezension des Kinderbuches: Im 3. Band der Kinderbuch-Reihe "Das springende Haus: Vorsicht Vulkan!" geht es hoch her. Gleich mit mehreren Problemen haben Lonni und Nick zu tun. Nicht nur müssen sie unbedingt die beiden letzten fehlenden Ziffern für den Rettungscode finden, um endlich Oma und Opa Wendelin zu finden, die das springende Haus als einzige reparieren können, sondern auch die fiese Nachbarin Frau Kiesewetter plant einen Anschlag auf die Familie Wendelin und ihrem springenden Haus. In den Reisetagebüchern finden die beiden Kinder einen Hinweis auf Island. Liegt dort die Lösung? Immer noch ein GehetzeIm Fortsetzungsband ihres Kinderbuches erzählt Marikka Pfeiffer die Geschichte um das springend…

Kinderbuch über Bauhaus-Architektur, ab 8 Jahre: Ingolf Kern, Jutta Stein - Wie kommt das U-Boot in den Garten?

Kinderbuch über Bauhaus-Architektur, ab 8 Jahre: Ingolf Kern, Jutta Stein - Wie kommt das U-Boot in den Garten?
Inhalt:
Max und Lottes Vater ist Architekt. Die Familie wohnt in einem Haus im Bauhaus-Stil. Lotte liebt es, Häuser zu zeichnen und sie einzurichten. Doch aus welchem Material kann man Häuser bauen? Wie richtet man sie ein? Wie sieht Max' und Lottes Traumzimmer aus? Da machen sich die beiden mit ihrem Vater auf die Spur der Bauhaus-Architekten nach Dessau.


Rezension zum Kinderbuch:
Heuer 2019 feiert das Bauhaus in Dessau sein 100jähriges Jubiläum. Schon zwei Jahre zuvor haben Ingolf Kern und Jutta Stein im Leipziger Verlag Seemann & Henschel ihr Kinderbuch "Wie kommt das U-Boot in den Garten?" veröffentlicht.

Was hat das U-Boot mit dem Bauhaus zu tun?

Die Hauptrollen spielen die beiden Geschwister Lotte und Max, etwa Grundschulalter, sowie ihre Freundin Laura. Der Vater des Geschwisterpaares ist Architekt. Sie wohnen in einem weißen Haus mit Flachdach, ganz nach dem Bauhausstil. Da ist es kein Wunder, daß Lotte das Zeichnen von Häusern und deren Inneneinrichtung liebt. Zusammen mit ihrer Freundin Laura machen sich die Drei auf die Spur, das Bauen und Wohnen zu erkunden. Aus welchem Material kann man Häuser bauen? Wie richtet man sie ein? Wie sieht Max' und Lottes Traumzimmer aus? Und wie stellten sich die Bauhaus-Architekten Walter Gropius, Carl Fieger, Georg Muche oder Richard Paulick die Häuser vor. Ein Ausflug zu den Bauhaus-Häusern in Dessau darf natürlich nicht fehlen. Und dort lüftet sich auch das Geheimnis um das U-Boot im Garten.
Was das Besondere, ja Innovative, wenn nicht gar Revolutionäre an der Bauhaus-Architektur ist, ist kein einfaches Thema für ein Kinderbuch. Denn heutige Architektur ist - ob Gründerzeitvilla, modernes Einfamilienhaus oder Plattenbausiedlung - sehr vielfältig für Kinder durch Stadtspaziergänge erlebbar. Ganz anders damals in den 1920er Jahren, als der Wohnbedarf groß war und schnell neue Wohnungen, die auch noch innovativ-ästhetisch sein sollten, errichtet werden mußten. Zu den damaligen neuen Baumaterialien, die erstmals im industriellen Standard hergestellt wurden, gab es noch keine lange Erfahrung. Deswegen war das Bauhaus in seiner Architektur so besonders.

Wie wollen wir wohnen?

Diesen Gedanken packen die beiden Autoren in ein erzählendes Sachbuch, wobei das Erzählmoment den größeren Raum einnimmt. Dabei stehen zunächst weniger die Bauhaus-Architekten im Vordergrund als vielmehr die Frage nach Material und Konzeption. Der selbständige Entdeckungsfaktor bei den Kindern arbeiten Kern und Stein sehr gut heraus. Elegant kommen sie dann zur Bauhaus-Architektur. Das Besondere, die damaligen Bedingungen erzählen sie leichtfüßig.
Da die Geschichte keine Abenteuer- oder Heldengeschichte ist, müssen die Autoren neugierige Elemente und Wendungen in ihren Plot einbauen. Das ist ihnen sehr gut gelungen. Alle Informationen haben sie gut in die Erzählung verpackt. Leider gibt es im ersten Drittel ein paar Szenen, die im Erzählstil doch irritieren: einerseits beschreiben die Autoren ein Verhalten wie von Grundschülern, dann im nächsten Moment eher eines Kindergartenkindes.
Dem Bauhaus, einer modernen Bebilderung fast wie in Architekturbüchern ähnlich ist der Illustrationsstil von Hanna Zeckau: eher kühl, reduziert-realistisch, sehr geradlinig mit pastellnen Tönen.
Das Kinderbuch "Wie kommt das U-Boot in den Garten?" von Ingolf Kern und Jutta Stein macht Kinder auf die Bauhaus-Architektur neugierig. Es regt sie an, sich mit dem Thema Wohnen und Bauen intensiver zu beschäftigen. Zudem greift es das beliebte Budenbauen der Kinder kreativ auf. Ganz nebenbei lernen sie noch die bekanntesten Bauhaus-Architekten wie Walter Gropius oder Georg Muche und ihre Gebäude kennen. Das Kinderbuch ist nicht nur zum Lesen, sondern auch als Anregung für den Kunst- oder Werkunterricht zu diesen Themen gut geeignet.
Übrigens können Sie mit Ihren Kindern unter https://www.bauhaus-dessau.de/ die Gebäude und ihre Zimmer aus dem Buch auf Fotos sich anschauen oder Sie fahren selbst in die Bauhaus-Stadt Dessau.
Bibliografische Information zur Kinderbuch-Empfehlung:
Ingolf Kern, Jutta Stein - Wie kommt das U-Boot in den Garten?
E. A. Seemman & Henschel, Leipzig 2017
ISBN: 978-3865023971
Illustration: Hanna Zeckau
Ausstattung: 56 Seiten, Hardcover
Preis: 16 €
Vom Verlag empfohlenes Lesealter: ab 8 Jahre

Direkt beim Verlag Seemann & Henschel bestellbar oder überall im Buchhandel erhältlich.

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